Jahresausklang 2017

2 Von VeKiBoe
Jahresausklang 2017
...und einen guten Übergang in ein wunderschönes NEUES JAHR

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als ich darüber nachdachte, was ich zum Ausklang des Jahres gern sagen oder schreiben möchte, wurde mir sehr deutlich, dass bei vielen oder vielleicht sogar bei uns allen eines immer zu fehlen scheint:

ausreichend ZEIT.

Einige Gedanken dazu

Auch in diesem Jahr gab es für Sie sicher viele Projekte, Neuerungen, Umstrukturierungen und natürlich ganz allgemein die kleinen und großen Tagesanforderungen in großer Zahl. Dinge, die uns alle in Atem gehalten haben und oft keinen Raum mehr ließen zum Innehalten und Bedenken der nächsten Schritte. Notwendigkeiten, die vielleicht oft sogar dazu geführt haben, das Spüren und Berücksichtigen der eigenen, ganz persönlichen Situation hinten an zu stellen, auf später zu vertagen oder im Extrem als nicht relevant zu deklarieren.

 

Und dabei wissen wir doch: Nur wenn dem Erspüren und Bedenken im eigentlichen Wortsinn ein ausreichender Zeitraum zur Verfügung steht, kann mit dem nötigen Bedacht entschieden werden; gleichermaßen, wenn es um eine Sachfrage, um unsere Mitmenschen oder um uns selbst geht.

 

Dies bedeutet, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um der Bedeutung eines Anlasses gerecht werden zu können. Und dabei reicht es eben nicht, ein ausgeklügeltes Zeitmanagement installiert zu haben, das uns hilft, der Flut der Anforderungen irgendwie zu genügen.

Wenn es uns gelingt, immer wieder sorgsam abzuwägen und zu entscheiden, welche Aspekte im Vordergrund und welche Zeiträume zur Verfügung stehen sollten, sind wir auf einem guten Weg zu einem erfüllten und sorgsamen Miteinander.

Wie es gehen kann

Ich wünsche mir sehr, weiterhin in einer Gesellschaft leben zu können, in der wir gemeinsam für die zwischenmenschliche Ebene alles Erdenkliche tun, um der Hektik des Alltags die Wärme des Miteinanders und der Wertschätzung im Sinne von Würdigung entgegenzustellen.

 

Jede Zeitreserve, die für die intensive Gestaltung der Menschlichkeit unseres gemeinsamen Seins investiert wird, wird sich inhaltlich und zwischenmenschlich auszahlen und vielfach positiv zu uns zurückkehren.

 

Die Aufgabendichte wird sich auch in den kommenden Jahren nicht reduzieren. Weitere umfassende und zeitaufwändige Arbeiten werden ins Haus stehen, wenn wir die vielschichtigen Anforderungen betrachten, die der Alltag, der Beruf, die Gesellschaft, die Welt- und Lokalpolitik und die das Leben an sich an uns richten.

 

Wie gut also, dass wir diesen Ansprüchen die schönen und freundlichen Seiten unseres Daseins ergänzend und ausgleichend zur Seite stellen können.

 

Es wird für uns alle von elementarer Bedeutung sein, die Dichte der gesellschaftlichen Anforderungen und das Pensum der Arbeit so gestalten zu können, dass nicht das OB im Vordergrund steht, sondern immer das WIE, denn dieses beinhaltet alle Aspekte der Menschlichkeit im Umgang.

Ein gestaltetes WIE braucht ZEIT.

Ich wünsche Ihnen daher von Herzen:

NIMM DIR ZEIT ZUM ARBEITEN

es ist der Preis des Erfolges.

NIMM DIR ZEIT ZUM DENKEN

es ist die Quelle der Kraft.

NIMM DIR ZEIT ZUM SPIELEN

es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

NIMM DIR ZEIT ZUM LESEN

es ist der Brunnen der Weisheit.

NIMM DIR ZEIT, FREUNDLICH ZU SEIN

es ist der Weg zum Glück.

NIMM DIR ZEIT ZUM TRÄUMEN

es bringt dich den Sternen näher.

NIMM DIR ZEIT ZU LIEBEN UND GELIEBT ZU WERDEN

es ist das Privileg der Götter.

NIMM DIR ZEIT, DICH UMZUSCHAUEN

der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

NIMM DIR ZEIT ZUM LACHEN

es ist die Musik der Seele.

(Altes irisches Sprichwort)